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Warum Leckerchen nicht alles sind

VÖHT-Blogparade

In den sozialen Medien flammt aktuell wieder die Diskussion um aversive Trainingsmethoden auf – um Strafe, „Konsequenz“ und „Führung“. Wir möchten dieser hitzigen Debatte etwas entgegensetzen: eine sachliche, respektvolle und fachlich fundierte Vielfalt an Perspektiven.

 

Unsere Blogparade „Warum Leckerchen nicht alles sind“ soll zeigen, dass faires, belohnungsbasiertes Training weit mehr ist als das Verteilen von Keksen – dass unser Training durchdacht, wirksam und individuell angepasst ist.

 

vöht-mitglieder zeigen, wie vielfältig gutes training ist

Wir möchten mit unseren Beiträgen verdeutlichen, dass es im Training um Beziehung, Kommunikation und Kompetenz geht, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen. 

 

Wir möchten zeigen, dass faires Training funktioniert, dass wir vielfältig, kompetent und erfolgreich arbeiten - und dass wir weit mehr können, als nur mit Leckerchen um uns zu werfen. 

Wir wünschen viel Freude beim Lesen der Beiträge, die nach und nach hier eingestellt werden.

 

eure und Ihre

VÖHT - Vereinigung Österreichischer HundeverhaltenstrainerInnen

www.vöht.at

 


Aversive Methoden und deren Folgen

Stell dir vor, du möchtest deinem Hund wirklich helfen – nicht mit Druck, sondern mit Verständnis.

In dem neuen Blogbeitrag erfährst du, warum aversive Methoden im Hundetraining so viel mehr Schaden anrichten, als man auf den ersten Blick erkennt. Du bekommst einen klaren, leicht verständlichen Einblick in das, was im Hundekörper passiert, wenn Angst oder Schmerz im Spiel sind – und warum dadurch Lernen oft komplett blockiert wird.

Wenn du wissen möchtest, wie Training wirklich fair, wirksam und bindungsstärkend funktioniert, und warum ein „Nein“ nie so viel bewirken kann wie ein gut gesetztes „Ja“ – dann lies unbedingt weiter.

 

Dieser Text nimmt dich mit hinein in die Welt der Hundepsychologie, zeigt Zusammenhänge bildhaft auf und macht Mut, neue Wege zu gehen. Wege, die deinem Hund Sicherheit schenken und euch als Team stark machen.

 

Neugierig? Dann tauch rein – dein Hund wird es dir danken.

Lg, Daniela

 

👉🏻  Zum Artikel, den unsere Kollegin Daniela Linsbauer verfasst hat, geht es hier: 


warum belohnungen wirken

VÖHT-Mitglied Marie Stipanitz von „Schritt für Pfote“ zeigt in ihrem aktuellen Blogartikel, warum Belohnungen mehr sind als „einfach nur Leckerchen“

 

Sie erklärt leicht verständlich und fachlich fundiert:

 

 

 

 

 

  • wie Belohnungen Kommunikation präzisieren
  • warum Timing entscheidend ist
  • weshalb Kekse nie die Beziehung ersetzen, sondern stärken
  • wo Belohnungen sinnvoll eingesetzt werden – und wo ein Trainingsplan nötig ist
  • und warum faires Training nicht naiv, sondern professionell ist

👉🏻  Zum Text, den unsere Kollegin Marie Stipanitz verfasst hat, geht es hier: 


Positiv - aversiv!?

Uiii diese Themen beschäftigen die Hundewelt ziemlich intensiv seit einigen Monaten. Ich möchte euch dazu zwei reale Beispiele aufzeigen und die Erfolge dazu:

Beide Hunde sind von derselben Rasse (Hütehunde), beide ähnliche Verhältnisse zu Hause (Bauernhof), beide zeigen dasselbe Verhalten: hüten, bewachen, z.T. überschießendes (Angst)Verhalten, beide eher unsicher in ihrem Tun.

 

Beide Besitzer wahnsinnig bemüht, möchten nur das Beste für ihre Tiere (was übrigens mind. 99% JEDER Hundebesitzer möchte!) Beide Besitzer kommen alleine nicht mehr zurecht, holen sich Hilfe bei privaten Hundetrainern.

 

👉🏻  Zum Text, den unsere Kollegin Elke Mlakar verfasst hat, geht es hier: 

Sicherheit statt sitz! (1)

Es gibt Hunde, für die „Sitz“ nicht der Anfang ist, sondern irrelevant. Weil sie ganz andere Kämpfe austragen. Weil ihr Nervensystem in Flammen steht, bevor irgendein Signal überhaupt ankommt.

 

Fijuka war so ein Hund. Ein Hund, der nicht schlafen konnte, Türen nicht aushielt, Reize nicht filtern konnte. Ein Hund, der nicht lernen konnte, weil sein Körper damit beschäftigt war, die Welt zu überleben.

 

Das Thema der diesjährigen VÖHT-Blogparade „Warum Leckerchen nicht alles sind“ war für mich der perfekte Ansporn, endlich Fijukas Geschichte aufzuschreiben. Nicht als mitleidsheischende Tränenstory, sondern aus einer sachlichen Perspektive, die als praktisches Fallbeispiel hoffentlich aufzeigt, warum gewaltfreies, bedürfnisorientiertes Training so viel mehr ist als Kekse in den Hund zu stopfen. Es ist das vielschichtige Aufbauen eines Sicherheitsgerüsts, das dazu dient, Hunden Wohlbefinden, Sicherheit und Autonomie zu vermitteln.

 

Denn genau darum geht es in der VÖHT-Blogparade „Warum Leckerchen nicht alles sind“. Weil moderne Methoden nicht bei Keksen anfangen, sondern beim Hund und seinem Wohlbefinden. Bei neurobiologischer Sicherheit. Bei echter Veränderung, die tief im Körper entsteht, nicht an der Oberfläche. Und das gilt nicht nur für Hunde mit Traumata oder Vorgeschichte; meiner Meinung nach verdient jeder Hund, seinen individuellen Bedürfnissen entsprechend, einen ganzheitlichen Umgang, um ein möglichst selbstbestimmtes, bereichertes und artgerechtes Leben führen zu können.

 

👉🏻  Zum Text, den unsere Kollegin Karin Du Plooy verfasst hat, geht es hier: 


Markertraining - blitzschneller erfolg und pure motivation

Hast du dir schon einmal gewünscht, dein Hund würde sofort verstehen, was du von ihm möchtest – wie ein kleines Glühbirnchen, das im richtigen Moment aufleuchtet?

Genau das passiert beim Markertraining: Ein einziger präziser Moment wird für deinen Hund so klar wie ein eingefrorenes Foto. Und plötzlich wird aus Rätselraten echtes Verstehen.

 

Neugierig, wie dieses „Foto im Kopf“ Training schneller, stressfreier und spielerischer macht?

Stell dir vor, du könntest deinem Hund ganz einfach „verklickern“, was du von ihm möchtest.

Markertraining wirkt wie eine kleine Sofortbildkamera im Kopf deines Hundes – und plötzlich wird Lernen spielerisch leicht, klar und unglaublich schnell.

Warum dieses präzise Timing wahre Wunder bewirkt und wie du damit Missverständnisse im Training ein für alle Mal beendest, erzählen wir dir im neuen Blog.

Neugierig? Dann klick dich rein – es lohnt sich!

👉🏻  Zum Artikel, den unsere Kollegin Daniela Linsbauer verfasst hat, geht es hier: 


Vom Wunsch nach nähe zur Verantwortung im Training

Gewalt entsteht selten aus Bosheit.

Sie entsteht meist dort, wo Menschen überfordert sind, sich hilflos fühlen und keine konstruktive Unterstützung finden. Wer nicht mehr weiterweiß, greift manchmal zu Mitteln, die weder dem Hund noch der Mensch-Hund-Beziehung gerecht werden.

Gerade deshalb ist es mir wichtig, Orientierung zu geben und HundehalterInnen kompetent zu unterstützen.

Auch ich distanziere mich von Gewalt gegenüber Hunden und Menschen.

 

Ich bin überzeugt, dass ein gutes Mensch-Hund-Team nicht auf der Basis von Macht, Einschüchterung und Druck entsteht, sondern durch Verständnis, Beziehung und gemeinsamem Wachsen.

 

👉🏻  Zum Text, den unsere Obfrau Karin Immler verfasst hat, geht es hier: 


Sicherheit statt sitz! (2)

Wann beginnt ein Hund wirklich zu lernen?

Für viele von uns lautet die intuitive Antwort: wenn wir trainieren. Wenn wir ein Signal geben. Wenn wir belohnen. Doch was passiert mit einem Hund, dessen Nervensystem schon lange vor dem ersten Signal überlastet ist?

 

In Teil 2 meines Artikels „Sicherheit statt Sitz. Was moderne Methoden jenseits von Futter leisten können“ begleitest du meinen Hund Fijuka auf seinem Weg nach draußen.

 

Und dieser Weg zeigt etwas, das im modernen Hundetraining oft vergessen wird: Lernen beginnt nicht im Kopf, sondern im Körper. Nicht mit Signalen, sondern emotionalen Zuständen.

Nicht mit Übungen, sondern mit Regulation.

 

Wir sprechen darüber, wie Habituation unbewusst Sicherheit schafft, wie Desensibilisierung gezielt Angst reduziert und wie Social Processing dem Gehirn Zeit gibt, Reize wirklich zu Ende zu verarbeiten. Wir sehen, warum Plateaus keine Rückschritte sind, sondern Integrationsphasen. Und warum die ersten echten Lernmomente oft unspektakulär aussehen: ein kurzer Blick, ein weicherer Körper, eine selbst gewählte Distanz.

 

Dieser Artikel zeigt genau das: Moderne Methoden sind keine „Tricks“ und verlassen sich nicht auf Kekse. Sie sind ein Geflecht aus Regulation, Beziehung und Wahlmöglichkeiten.

 

👉🏻  Zum Text, den unsere Kollegin Karin Du Plooy verfasst hat, geht es hier: 


Gewalt ist mir zu anstrengend

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was für Sie selbst Autorität bedeutet? Wie lautet Ihr Verständnis von Autorität? Kommen darin Lautstärke oder Grobheit vor? Vermutlich nicht. Vermutlich verbinden Sie mit einer echten Autorität eher Begriffe wie: Vorbild, Kompetenz, Verantwortung, Überzeugungskraft, Integrität.

 

Womit wir wieder bei unserem Umgang mit Hunden sind: Gutes Hundetraining arbeitet mit Klarheit, Fairness, Verständlichkeit und Kooperation. Und es spart – ganz nebenbei – Nerven, Energie und Zeit. 

 

👉🏻  Zum Text, den unsere Obfrau Karin Immler verfasst hat, geht es hier: 


9 Gründe, warum Hundehalter bei fragwürdigen Trainern landen

Du arbeitest fundiert.

Sie arbeiten fragwürdig.

Und trotzdem sind ihre Wartelisten voll.

Viele HundetrainerInnen erleben genau das – Tag für Tag.

Nicht, weil ihre Arbeit schlechter wäre.

Sondern weil andere etwas beherrschen,

das im modernen Hundetraining oft unterschätzt wird.

 

So schmerzhaft es klingen mag:

Dieser Beitrag zeigt, was viele im belohnungs- und bedürfnisorientierten Hundetraining nicht hören wollen.

 

👉🏻  Zum Text, den Vorstandsmitglied und Kassierin Sigrun Schwaiger verfasst hat, geht es hier: 


Mehr als Erziehung –

Bedürfnisse & Bindung für ein harmonisches Zusammenleben

Wie viel nett ist zu nett?

Fragst du dich manchmal, ob du nicht streng genug mit deinem Hund bist?

 

Um diese Fragen zu beantworten, gibt dir VÖHT Mitglied Irene Husczawa im aktuellen Blogbeitrag einen Überblick, welche Rolle Training, Bedürfnisse und Bindung im Zusammenleben spielen.  

 

 

 

 

👉🏻  Zum Text, den unsere Kollegin Irene Husczawa verfasst hat, geht es hier: 


Leckerchen allein

machen noch kein gutes Training

Leckerlis gehören für viele Menschen heute ganz selbstverständlich zum Hundetraining. Sie stehen für modernes, positives Arbeiten und einen freundlichen Umgang mit dem Hund. Doch immer wieder berichten 
Hundehalter:innen, dass sie trotz Training mit Futter nicht weitergekommen sind oder dass ihnen gesagt wurde, positives Training habe seine Grenzen.
Aber liegt das wirklich an den Leckerlis? 
Oder liegt es daran, wie trainiert wird und vor allem, mit welchem Fachwissen?


In diesem Artikel geht es darum, warum Belohnung allein noch kein gutes Hundetraining ausmacht, weshalb Leckerlis kein Qualitätsmerkmal für Trainer:innen sind und woran Hundehalter:innen erkennen können, ob wirklich bedürfnisorientiert gearbeitet wird. Denn nachhaltiges Training beginnt nicht beim Futter, sondern beim Verständnis für den Hund.

 

👉🏻  Zum Text, den unsere Kollegin Michaela Mikovits verfasst hat, geht es hier: 

Die ewige Lust am Strafen

 

Warum fällt es so leicht, zu strafen? Warum erfüllt es die strafende Person womöglich sogar mit Befriedigung, eine Strafe auszuüben? Und wie verträgt sich Strafen mit Bindung, Beziehung und Verantwortung?

 

VÖHT-Mitglied Doris Böhm und ihre Kooperationspartnerin Cat Reichel befassen sich im Rahmen unserer Blogparade mit diesen Fragen und nehmen dabei 2 unterschiedliche Perspektiven ein: Pädagogik und Therapie!

 

👉🏻  Zum Text, den unsere Kollegin Doris Böhm erfasst hat, geht es hier: 


Fotos: pixabay, eigene