Margot Wallner, Grinsehunde

Almut Windisch, VÖHT
Name: Margot Wallner
Trainingsgelände:     Wien und Umgebung, Hausbesuche
Email: @
Website: http://grinsehunde.wixsite.com/grinsehunde
Facebook: grinsehunde
Mitgliedschaften: VÖHT, Aktion10plus, Initiative für gewaltfreies Hundetraining

Mir ist wichtig, dass Hunde keine BefehlsempfängerInnen sind, sondern gemeinsam mit ihren BesitzerInnen lernen und wachsen dürfen. Auf diesem Weg möchte ich sie begleiten und versuchen für Mensch-Hund-Teams, mit denen ich arbeiten darf, das Lernumfeld zu schaffen und das positive Bestätigungssystem zu finden, dass beide möglichst optimal neues Lernen und bereits gelerntes festigen können. Mensch und Hund müssen sich wohlfühlen, dann steht positiven Erfahrungen nichts im Weg. Individuelles Herangehen an verschiedene Situationen in der Betreuung steht im Mittelpunkt meiner Arbeit.

Leistungen:

 

Einzeltraining: im Besonderen Sozialisierungs- , Begegnungs- und Alltagstraining, Verhaltensberatung

Im Gruppen-Setting: Social Walks, Rally Obedience, Longieren, Bodengerätearbeit, Mantrailing, Nasenarbeit – Stöbern, Hoopers Agility, Dummy Training (vor allem für nicht Retriever)

Windisch, Dogz.at

Für meine Arbeit mit Hunden gilt:

 

Im Mittelpunkt steht für mich die Freude am gemeinsamen Lernen für Menschen und Hunde. Dazu müssen Zwei- und VierbeinerInnen Lernschritte verstehen und zusammen meistern können. Arbeit mit Hunden ist immer Teamarbeit und ich orientiere mich dabei am individuellen Mensch-Hund-Team und deren Lebenssituation. Wer gerne zusammen Dinge unternimmt und sich auch schwierigen Aufgaben gemeinsam stellt, kann das Leben entspannter meistern.

 

Mein erster Hund:

 

Mein erster Hund war eine Schäfer-Collie-Mischlingshündin aus dem Wiener Tierschutzhaus. Als sie einzog war ich 3 Jahre und genau auf Augenhöhe mit der Hündin – es war Liebe auf den ersten Schlecker quer übers Gesicht. Sie war eine Seele von Hund, unglaublich verfressen und hat für die richtige Bezahlung fast jeden Blödsinn mitgemacht – wobei das Öffnen von Türen mittels Herunterdrücken der Klinke ihr Meisterstück geworden ist.

 

Mein gegenwärtiger Hund:

 

Nachdem Benjamin sich im Dezember 2016 auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht hat, ist Anfang 2017 Aragorn of the Woods bei mir eingezogen. Aragorn ist ein Deutscher Schäfer aus einer Arbeitslinie – aus einem kleinen ungarischen Tierheim ist er zu mir nach Wien übersiedelt. Er ist ein schüchterner Hund, der in seinem ersten Leben keine guten Erfahrungen mit Menschen machen durfte und auch viele Umweltreize noch beängstigend findet. Aber er ist auf einem guten Weg, neugierig und mutig zu werden. Wir haben mit man-trailing und dummy-training begonnen, beides liebt er sehr, und er ist begeisterter U-Bahn Fahrer. Unser gemeinsamer Weg hat gerade erst begonnen und er macht unglaublich viel Spaß und stellt uns vor viele neue Herausforderungen.

 

Weitere Haus- und Lieblingstiere:

 

Nicht nur Benjamin hat Frösche geliebt, auch Aragorn findet Gefallen an ihnen. Und wie der Grinsehunde-Ahnherr neigt er dazu mich mit einem milden Kopfschütteln zu beobachten, wenn ich allerlei Rettungsaktionen für Regenwürmer, Insekten und Käfer starte.

 

Warum ich gerne mit Hunden und Menschen arbeite:

 

Hunde bereichern unser Leben so ungemein – es ist schwierig sich diesem Charme zu entziehen. Und es ist toll zu sehen, wenn Hunde mit ihren Menschen und Menschen mit ihren Hunden zusammenwachsen und gemeinsam lernen, lachen, neue Dinge entdecken und sich gegenseitig vertrauend durchs Leben gehen. Es macht einfach unglaublich viel Spaß, das alles zu erleben und begleiten zu dürfen.

Dieses Projekt liegt mir besonders am Herzen:

 

Besonders die Arbeit mit älteren und körperlich oder seelisch eingeschränkten Hunden liegt mir am Herzen – auch weil Benjamin genauso ein Hund war und ich gelernt habe, was ein Hund alles lernen kann, wenn man ihm das richtige, positiv bestätigende Umfeld bietet.

 

BesitzerInnen verzweifeln oft an diesen Hunden und sehen keine Möglichkeiten – ich möchte diesen Menschen zeigen, welch tolle Hunde sie eigentlich haben und dass sich niemand verstecken muss.

 

Deshalb bin ich auch stolz, die Aktion 10 plus unterstützen zu dürfen.