Dr. Stefanie Riemer

Name: Dr. Stefanie Riemer

Geschäftsstelle:

Animal Behaviour, Cognition and Welfare Research Group, University of Lincoln, England

Email: @
Facebook:

https://www.facebook.com/stefanie.riemer.9400

Mitgliedschaften:

VÖHT, Pet Professional Guild, Dogs & Storks

 

 

 Angebot: derzeit im Ausland beschäftigt

Für meine Arbeit mit Hunden gilt:

Ich trainiere nach dem Prinzip der positiven Verstärkung – und positive Verstärkung ist so viel mehr als bloße Leckerli-Gabe! Effektives Training setzt voraus, die Motivationslage des Hundes zu verstehen und möglichst vielfältige Belohnungsmöglichkeiten aufzubauen. Im Umgang mit unerwünschtem Verhalten versuche ich auf die zugrunde liegende Emotionen einzugehen, schrittweise negative Emotionen in positive umzuwandeln, und alternative Verhaltensweisen zu etablieren.


Eine weitere Unterscheidung, die mir wichtig ist: Gewaltfrei heißt nicht Laissez-faire. Im Gegenteil, wir sind es unseren Hunden schuldig, dass wir sie sicher durchs Leben in einer von Menschen geprägten Umwelt leiten.

 

Mein erster Hund:

Magyar Vizsla Timo war ein toller Familienhund, überdimensionaler Schoßhund und ein treuer Begleiter in Wald und Feld. Obwohl wir unser Bestes gegeben und ihn niemals schlecht behandelt haben, wüsste ich heute vieles, was wir hätten besser machen können.

 

Meine gegenwärtigen Hunde:

Pinschermix Nicky, Tierschutzhund aus der Slowakei, der sein erstes Lebensjahr wohl in einer Box verbrachte und fast verhungert gerettet wurde. Wohl nichts hätte meine Beobachtungsgabe im Deuten feinster Signale und im Umgang mit Angstverhalten, Aggressionsverhalten, und Jagdverhalten besser schulen können als das Zusammenleben mit meinem Zwerg, der mittlerweile in den meisten Situationen recht selbstbewusst geworden ist. Chinese Crested Powderpuff Nayeli passt mit ihrem sensiblen Wesen perfekt zu Nicky und mir. Da Nicky aufgrund seiner Wirbelsäulenprobleme leider keinen Hundesport mehr machen kann, konzentriere ich mich mit ihr auf Dogdance und Obedience.

 

Weitere Haus- und Lieblingstiere:

Zu meinen Lieblingstieren zählen auch Kaninchen, ich habe aber derzeit keine.

 

Warum ich gerne mit Hunden arbeite:

Kaum jemand kann sich so sehr freuen wie ein Hund :) Es macht mir unheimlich viel Spaß, Hunden etwas beizubringen und mich mit ihnen Schritt für Schritt an ein Ziel heran zu arbeiten. Ich liebe die unterschiedlichen Charaktere, mit denen ich arbeiten darf, und die Aufgabe, für jeden einzelnen den passendsten Weg zu finden.

 

Warum ich gerne mit Menschen arbeite:

Es ist sehr bereichernd für mich, wenn ich Menschen ein besseres Verständnis für ihren besten Freund vermitteln kann und ich freue mich sehr an jedem Erfolg, den meine betreuten Mensch-Hund-Teams gemeinsam erzielen – sei es, dass ein ehemaliger Leinenpöbler problemlos einen Artgenossen passiert, ein Welpe sich über die A-Wand traut, oder ein Hund einen neuen Trick begriffen hat.

 

Diese Projekte liegen mir zur Zeit besonders am Herzen:

Derzeit liegt mein Hauptaugenmerk auf der Wissenschaft. An der Universität Lincoln (England) arbeite ich an einigen Forschungsprojekten zu Verhalten und Emotionen bei Hunden.